Die Prüflabore von Element untersuchen die Wirkung von aktiven Korrosionsinhibitoren und Korrosionsschutzmitteln wie Lacken und Kunststoffbeschichtungen für metallische Rohrleitungen und Bauteile.

Korrosion ist ein natürlicher Prozess, der sich nur schwer verhindern und kontrollieren lässt. Vor allem in Branchen wie der Öl- und Gasförderung mit harschen Betriebsumgebungen, Druckveränderungen und Strömungsbedingungen müssen Rohrsysteme und deren Infrastruktur vor Korrosion geschützt werden, damit sie sicher, normgerecht und wie geplant betrieben werden können.

Element ist ein führender Anbieter von Materialprüfungen, Untersuchungen und Zertifizierungen für den Energiesektor mit Kunden aus der Öl- und Gasindustrie, Windenergie, nuklearen und konventionellen Kraftwerken. Wir verfügen über ein weltweites Netzwerk von Prüflaboren und Experten, um Ihnen bei der Vermeidung von Korrosion in Ihren Anlagen zu helfen. Mit dem Einsatz des optimalen Korrosionsschutzes wird die Lebensdauer von Bauteilen und Rohrleitungen verlängert und der Reparaturaufwand verringert.

Korrosionsschutz für die Energiebranche

Korrosionshemmer bzw. Korrosionsinhibitoren (engl. Corrosion Inhibitors) sind chemische Verbindungen, die Metallen oder Legierungen hinzugefügt oder aufgetragen werden, um Korrosionsvorgänge zu mindern. Mittel wie Lacke, Kunststoffbeschichtungen und Chemikalien sind Teil eines aktiven Korrosionsschutzes. Passiven Schutz entwickeln Metalle wie Aluminium und Chrom zudem durch die Bildung einer Oxidschicht, die sie vor äußeren Einflüssen schützt.

Entscheidend für den Einsatz von aktiven Korrosionsinhibitoren ist die korrekte Anwendung, um die Lebensdauer von metallischen Bauteilen zu maximieren. Schäden aufgrund großflächiger, lokaler oder luftunabhängiger Korrosion können die Funktion von metallischen Werkstoffen beeinträchtigen und damit zu Lecks oder Brüchen führen. Im Extremfall können Korrosionsschäden zum vollständigen Funktionsausfall des Bauteils führen.

Spezialisierte Prüfverfahren

Die Experten von Element stellen sicher, dass richtige Kombination von Korrosionsschutzmaßnahmen Ihre metallischen Bauteile optimal schützt. Unsere Labore prüfen unter anderem Metalle, Kohlenstoffstähle und korrosionsbeständige Legierungen mit elektrochemischen Verfahren, um ein breites Spektrum an Bedingungen simulieren, die bei der Förderung und Verarbeitung von Öl und Gas auftreten können. Dazu gehören beispielsweise Umgebungen mit und ohne schwefelwasserstoffhaltigem Sauergas.

Wir verwenden Verfahren wie die potentiodynamische Polarisationsmessung, die Messung des Linearen Polarisationswiderstand (LPR) und die Elektrochemische Impedanzspektroskopie (EIS), um den Einfluss und die Wirksamkeit von Korrosionsinhibitoren gemäß der einschlägigen ISO- und ASTM Normen zu bewerten.

Prüfung von Korrosionsinhibitoren – Das bietet Element

Die hochmodernen Prüflabore von Element können eine Vielzahl von Hochdruck-Hochtemperatur-(HPHT)-Bedingungen und -Strömungsformen in süßen und sauren Umgebungen simulieren. Zur Ausstattung unserer Labore gehören unter anderem:

  • • Dynamische HPHT-Autoklaven
  • • Elektrochemische Kontrollsysteme
  • • Rotierende Zylinderelektroden (RCE, Rotating Cylinder Electrode)
  • • Test-Pipelines (Flow Loop) für Süßgase

Unsere Experten verfügen über Spezialwissen in der Überwachung von Korrosion und mit einem globalen Netzwerk von Prüflaboren sorgen wir für schnelle und genaue Ergebnisse bei der Untersuchung von Korrosionsschutzmitteln zum Nutzen unserer Kunden.

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen oder fordern Sie ein Angebot an.

Nach diesen Standards prüft Element weltweit

  • ASTM G3
  • ASTM G5
  • ASTM G31
  • ASTM G46
  • ASTM G59
  • ASTM G61
  • ASTM G71
  • ASTM G102
  • ASTM G106
  • ASTM G108
  • ASTM G170
  • ASTM G185
  • ASTM G202
  • ASTM G215
  • ISO 6614
  • ISO 16773
  • NACE TM0169
  • NACE TM0196

Unser Team aus mehr als 6000 engagierten Experten in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten, Asien und Afrika unterstützt Sie gerne.