Für die Suche nach Oberflächenfehlern an Werkstoffen und Bauteilen ist die Farbeindringprüfung häufig die effizienteste Methode. Die Prüflabore von Element bieten unterschiedliche Verfahren der Farbeindringprüfung an, um Risse aufzuspüren.

Bei der Prüfung von Oberflächen auf Risse oder Einkerbungen wird oft die Farbeindringprüfung eingesetzt. Sie ist ein vergleichsweise schnelles und kostengünstiges zerstörungsfreies Prüfverfahren, welches bei Element auch zur serienbegleitenden Prüfung von großen Stückzahlen eingesetzt wird. 

Geeignet ist das häufig PT Prüfung (englisch für Penetrant Testing) genannte Verfahren zur Rissprüfung an Metallen und Stählen sowie für nicht-poröse Materialien wie Keramik, Kunststoffe und Glas. Auch bei nicht-magnetisierbaren Metallen wie Aluminium ist liefert die Farbeindringprüfung gute Ergebnisse. 

In Branchen wie dem Automobilbau, Energie, Metallverarbeitung, Luftfahrt, Schiffbau und Maschinenbau unterstützt Element mit PT Prüfungen die produktionsbegleitende Qualitätssicherung von Schweißnähten, Gussteilen und Schmiedeteilen. Bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten ist das Farbeindringverfahren häufig die erste Wahl für die Rissprüfung an Bauteilen wie Motorkomponenten, Fahrwerksteilen, Turbinenschaufeln oder Kolben.

PT Prüfung macht Risse sichtbar

Vor dem Auftragen des farbigen Penetriermittels muss die Oberfläche der zu prüfenden Stelle (oder des kompletten Werkstücks) von Verunreinigungen und Beschichtungen befreit werden. Durch seine hohe Kriechfähigkeit dringt das Penetriermittel selbst in kleinste Oberflächenrisse ein. Anschließend wird der sogenannte Entwickler aufgetragen, welcher die Farbe wieder aus dem Riss „zieht“ und an der Oberfläche sichtbar macht. 

Häufig werden für Penetriermittel und Entwickler stark kontrastierende Farben wie Rot und Weiß verwendet (daher der ebenfalls gängige Name Rot-Weiß-Prüfung). In einer dunklen Untersuchungsumgebung bietet die fluoreszierendes Farbeindringprüfung Vorteile, bei der das Penetriermittel unter UV-Strahlung leuchtet. Dieses Verfahren ist empfindlicher und zudem gut automatisierbar.

Farbeindringprüfung - Das bietet Element

Element bietet an zahlreichen Werkstoffprüflaboren weltweit PT Prüfungen an. An unseren Standorten in Aalen, Bad FriedrichshallHamburg, Mülheim an der Ruhr und Stuttgart werden stationäre und mobile Farbeindringprüfungen eingesetzt. Dabei prüfen wir einzelne Bauteile ebenso gründlich und schnell wie große Stückzahlen bei automatisierten Serienprüfungen. Das PT Prüfzentrum Altbach beispielsweise verfügt über eine Kapazität von bis zu 12.000 Teilen pro Tag. 

Unsere Experten verfügen über fundierte Fachkenntnisse sowie Zertifizierungen nach ISO 9712 und ASNT SNT-TC-1A Level II und III. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen oder um ein Angebot anzufordern. Unsere Experten beraten Sie gerne.

Nach diesen Standards prüft Element in Deutschland

DIN EN ISO 3452-1   Zerstörungsfreie Prüfung - Eindringprüfung - Teil 1: Allgemeine Grundlagen

DIN EN ISO 3452-5   Zerstörungsfreie Prüfung - Eindringprüfung - Teil 5: Eindringprüfung bei Temperaturen über 50 °C

DIN EN ISO 3452-6   Zerstörungsfreie Prüfung - Eindringprüfung - Teil 6: Eindringprüfung bei Temperaturen unter 10 °C

DIN EN 1371-1    Gießereiwesen - Eindringprüfung - Teil 1: Sand-, Schwerkraftkokillen- und Niederdruckkokillengussstücke

DIN EN 1371-2   Gießereiwesen - Eindringprüfung - Teil 2: Feingussstücke

DIN EN 10228-2   Zerstörungsfreie Prüfung von Schmiedestücken aus Stahl - Teil 2: Eindringprüfung

ASME Section V Article 6 & 24   Liquid Penetrant Examination

ASME Section VIII

Nach diesen Standards prüft Element weltweit

American Metals Society
AMS 2645, AMS 2646, AMS 2647
American National Standards Institute
ANSI/ASME B31.1, ANSI/ASME B31.3
American Petroleum Institute
API 1104
American Society of Mechanical Engineers
ASME Section III, ASME Section V, ASME Section VIII
American Society for Metals
ASM 2700
American Society of Non-Destructive Testing
NDT 8
American Society for Testing and Materials
ASTM E165, ASTM E1417, ASTM E1418
American Welding Society
AWS D1.1
Deutsches Institut für Normung e.V.
DIN EN 571-1, DIN EN ISO 3452-5, DIN EN ISO 3452-6, DIN EN 10228-2, DIN EN ISO 3452-2, DIN EN 1371-1, DIN EN 1371-2
Euronorm
EN 571
Military Standard
MIL STD 271F, MIL STD 6866, NAVSEA T9074-AS-GIB-010/271, MIL-STD-2132, MIL-I-6866, MIL-STD-1907
National Aerospace Standard
NAS410
Society of Automotive Engineers
SAE J426
Verschiedene Herstellerspezifikationen
unter anderem Aerojet Rocketdyne, Boeing, Bombardier, Cessna, GE, Hamilton Sunstrand, Honeywell, Northrop Grumman, and Rolls Royce.

Unser Team aus mehr als 6000 engagierten Experten in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten, Asien und Afrika unterstützt Sie gerne.