Element bietet die Magnetpulverprüfung zum Auffinden oberflächennaher Risse auf Werkstücken und Bauteilen. 

Für die Rissprüfung von magnetisierbaren Werkstoffen ist die Magnetpulverprüfung (MT Prüfung) eine effiziente zerstörungsfreie Prüfmethode (ZfP). Eingesetzt wird die Magnetpulverprüfung zur Untersuchung von Komponenten wie Schrauben, Ringen, Wellen, Hohlwellen, Ritzeln, Stangen, Gussteilen, Schmiedestücken, Schweißnähten und Strangpressteilen. Auch die vor-Ort-Prüfung von großen oder montierten Bauteilen wie Antriebswellen von Schiffsmotoren oder Rotoren von Windkraftanlagen ist mit der MT Prüfung möglich. 

Funktionsweise der Magnetpulverprüfung

Für die Überprüfung wird das Prüfobjekt zunächst magnetisiert. Dazu gibt es mit der Stromdurchflutung und der Felddurchflutung unterschiedliche Verfahren, die je nach Prüfsituation eingesetzt werden. Während der Magnetisierung erzeugen die Risse Störungen in den magnetischen Feldlinien des Prüfobjekts, an denen sich das Pulver ansammelt und so Fehlstellen an der Oberfläche sichtbar macht. Fluoreszierende Prüfmittel ermöglichen unter UV-Licht und in abgedunkelter Umgebung kontraststärkere Anzeigen und damit empfindlichere Rissprüfungen. 

Magnetpulverprüfung – Das bietet Element 

Die Magnetpulverprüfung wird weltweit von vielen Element Prüflaboren und nach zahlreichen branchenspezifischen Standards angeboten. In Deutschland bieten die Standorte Aalen, Bad Friedrichshall, Hamburg, Mülheim an der Ruhr und Stuttgart MT Prüfungen nach gängigen ISO und ASME Standards im Labor und vor Ort an. Neben der Einzelprüfung von Bauteilen sind wir auch ausgestattet für die serienbegleitende fluoreszierende Magnetpulverprüfung großer Stückzahlen.

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen über die MT Prüfung oder um ein Angebot anzufordern.

 

Nach diesen Standards prüft Element in Deutschland

DIN EN ISO 9934-1 Zerstörungsfreie Prüfung - Magnetpulverprüfungen - Teil 1: Allgemeine Grundlagen

DIN EN ISO 17638 Zerstörungsfreie Prüfung von Schweißverbindungen - Magnetpulverprüfung von Schweißverbindungen

DIN EN ISO 1369 Gießereiwesen - Magnetpulverprüfung

DIN EN ISO10228-1 Zerstörungsfreie Prüfung von Schmiedestücken aus Stahl - Teil 1: Magnetpulverprüfung

DIN EN ISO 10839-5 Zerstörungsfreie Prüfung von Stahlrohren - Teil 5: Magnetpulverprüfung nahtloser und geschweißter ferromagnetischer Stahlrohre zum Nachweis von Oberflächenunvollkommenheiten

ASME Section V Article 7 & 25 Magnetic Particle Examination

ASME Section VIII

Nach diesen Standards prüft Element weltweit

American Metal Society

AMS 2300, AMS2301, AMS 2303, AMS 2442, AMS 2640

American Petroleum Institute

API 1104

American Society of Mechanical Engineers

ASME Section V, ASME Section VIII, ANSI/ASME B31.3

American Society for Non-Destructive Testing

NDT 2, NDT 3ASTM InternationalASTM A275, ASTM E45 (Method A), ASTM E709, ASTM E1444

American Welding Society

AWS D1.1

Deutsches Institut für Normung e.V.

DIN EN 10228-1, DIN EN 1369, DIN EN ISO 10893-5, DIN EN ISO 17638, DIN EN ISO 9934-1, EN 1369, EN ISO 9934-1

Military Specification

MIL-I-6868, MIL-STD-1907, MIL-STD-1949, MIL-STD-271, MIL-STD-68E

National Aerospace Standard

NAS410

Society of Automotive Engineers

SAE J420

Weitere Herstellerzulassungen:

Boeing, Bombardier, Douglas, Eaton, GE, Hamilton Sunstrand, Honeywell, Lockheed Martin, Northrop Grumman, Rolls Royce, Sikorsky

Unser Team aus mehr als 6000 engagierten Experten in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten, Asien und Afrika unterstützt Sie gerne.